Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 733

Xerophyten sind Pflanzen, die in hohem Grade befähigt sind, Wassermangel zu ertragen. Sie besitzen die mannigfachsten, bald morphologisch, bald anatomisch ausgestalteten Mittel zur Herabdrückung ihrer Verdunstungsgröße, sind vielfältig auch in der Lage in unterirdischen oder oberirdischen Organen (Knollen, Zwiebeln, sukkulenten Blättern und Stengeln) Wasser für die Zeiten der Not aufzuspeichern. Steppen- oder Wüstenpflanzen sind alle mehr oder weniger xerophytisch gebaut. S. Steppe und Wüstenflora.

Volkens.