Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 674

Wapangwa, Wapangoa, kleiner Bantustamm im Livingstonegebirge in Deutsch-Ostafrika, südlich von Ubena, nordöstlich vom Njassa. Die W. sind vom Norden her aus dem Mbaraligebiet eingewandert; sie wohnen in Pfahlbauten, die in dichten Bambushainen völlig versteckt liegen. Der Bambussaft wird zur Bereitung eines Getränkes verwendet, dessen stark berauschende Wirkung die W. in einen üblen Ruf gebracht hat.

Literatur: Klamroth, Gründungsgesch. d. neuen Station Milow. Berl. Missionsber. 1903.

Weule.