Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 595

Ussongo, Landschaft von Groß-Unjamwesi (s. Unjamwesi) in Deutsch-Ostafrika, erstreckt sich vom Manjongafluß (s. Wembäre) 80 km südwärts, umfaßt 2600 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte ist etwa 5. U. wurde eine Zeitlang seines Goldvorkommens wegen genannt. In dem Granit des zentralen Hochlandes von Deutsch-Ostafrika (s.d. 2, 5) sind hier Schiefer, Sandsteine und Konglomerate, wahrscheinlich dem älteren Paläozoikum angehörig, eingelagert. Sie streichen OSO - WNW und Fallen sehr steil ein. Die Konglomerate sind goldführend, aber nicht so reich, daß sich der Abbau lohnte.

Literatur s. Unjamwesi und lkoma.

Uhlig.