Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 570 f.

Ukwere, Landschaft des Vorlandes von Deutsch-Ostafrika (s.d. 5) im Hinterland von Bagamojo (s.d.), zum Kingani (s.d.) hin entwässert.. Jurassische und Kreidegesteine, im NW vielleicht schon Gneis bilden den Untergrund, der meist von jungen Deckschichten verhüllt ist. Es ist flachhügeliges Land von 200 m Durchschnittshöhe. Die Regenmengen dürften kaum 900 mm übersteigen. Baumund Buschgrassteppe, meist nur mit dürftigem Gras, bedecken das Land. Sorghum (s.d.), Mais und Süßkartoffeln sind die wichtigsten Feldfrüchte. Die Bewohner von U., Wakwere (s.d.), haben das Land ziemlich gleichmäßig zerstreut besiedelt. Ihre Zahl wird auf 7500 geschätzt, damit hat das 1820 qkm große U. die Volksdichte 4.

Uhlig.