Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 551

Tschangboröng, vielfach auch Ntschúmuru bezeichnet, Landschaft am unteren Daka und Oti, von der ein Teil im Verwaltungsbezirk Kete -Kratschi, in Togo, ein Teil in den Northern Territories der Goldküste gelegen ist. Die Bewohner dieser Landschaft gehören den Guangvölkern (s.d.) an. Der südlichste Teil von T. gehört politisch zu Kratschi (s.d.); der nördliche Teil bildete früher einen Bestandteil des Gondja-Reiches (s. Gondja).

Literatur: Graf Zech, Land und Leute an der Nordwestgrenze von Togo, Mitt. a. d. d. Schutzgeb., 1904.

v. Zech.