Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 194

Rüsselkäfer oder Curculioniden, Käfer (s.d.) mit nur vier deutlichen Tarsengliedern und rüssel- oder schnauzenartig verlängertem Kopf (s. Tafel 67/68 Abb. 26). Sie sind Pflanzenfresser und werden oft Kulturpflanzen schädlich. Die Larven von manchen der kleinsten Arten leben in Samenkörnern oder minieren in Blättern. In den Tropen ist einer der schädlichsten R. der Palmbohrer (s.d.). R. kommen in unsern sämtlichen Kolonien vor.

Dahl.