Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 17 ff.

Papuasprachen. 1. Geschichte ihrer Erforschung. 2. Verbreitung. 3. Allgemeine Charakterisierung und Unterschiede von den austronesischen Sprachen. 4. Gruppierung.

1. Geschichte ihrer Erforschung. Als sich den Ethnologen und Linguisten bei fortschreitender Kenntnis der ozeanischen Völker das "melanesische Rätsel" entgegenstellte, die Tatsache nämlich, daß die zwischen den indonesischen und polynesischen Völkern wohnenden melanesischen Stämme mit den beiden ersteren zwar der Sprache nach verwandt, der physischen Beschaffenheit aber verschieden seien, da bildeten sich bald Theorien, nach denen einwandernde Austronesier den jetzigen Melanesiern ihre Sprache entweder völlig aufgezwungen oder sie mit der der Eingeborenen vermischt hätten. Fr. Müller (s.d.) erklärte alle melanesische Sprachen (s.d.) als Mischsprachen und glaubte im äußersten Süden Melanesiens, auf Nengone und Aneitum, und im äußersten Norden, im Mafoor, noch ursprüngliche, nichtaustronesische Eingeborenensprachen aufgefunden zu haben, die er Papuasprachen benannte. H. Kern (s.d.) und W. Schmidt (s.d.) Wiesen indessen nach, daß auch diese Sprachen im wesentlichen austronesischen speziell melanesischen Charakter aufweisen (s. Melanesische Sprachen). Da begann von 1892 an S. H. Ray in definitiver Weise den Beweis anzutreten, daß in einem geschlossenen Gebiet in der Torres -Straße und im südöstlichen Teile von Britisch -Neuguinea in unmittelbarer Nachbarschaft mit melanesischen Sprachen sich Sprachen befinden, die keinerlei Beziehungen weder zu melanesischen Sprachen noch zu austronesischen Sprachen überhaupt aufweisen. Auch er nannte diese Sprachen Papuasprachen. Bei der nahen Nachbarschaft dieses ganzen Gebietes zu Nordost -Australien hätte man an (jüngere) Beziehungen zu australischen Sprachen, etwa an eine Einwanderung von dort aus, denken können, um so mehr, da diese Papuasprachen in ihrem ganzen Bau jedenfalls mehr Berührungspunkte mit den australischen als mit den austronesischen Sprachen aufweisen. Die selbständige Bedeutung der Papuasprachen trat aber deutlich ans Licht, als von 1900 an durch W. Schmidt die Existenz solcher Sprachen zuerst in ganz Deutsch - Neuguinea und Halmahera, dann auch mitten im austronesischen Sprachgebiet, auf Neupommern, auf Savo und Bougainville in den Salomoninseln, nachgewiesen wurde, und als spätere Forschungsexpeditionen ihre Anwesenheit auch für verschiedene Stellen von Holländisch -Neuguinea, feststellten. Es kann jetzt darüber kein Zweifel mehr bestehen, daß wir in diesen Papuasprachen die Beste von jenen Sprachen zu erblicken haben, die vor der Einwanderung der Austronesier die ozeanische Inselwelt inne hatten.

2. Verbreitung. Als hauptsächlichstes Gebiet der Papuasprachen hat Neuguinea zu gelten. Die Nordwestküste scheint ausschließlich von ihnen besetzt gehalten zu sein; ausschließlich sie sind zu finden in der Torres - Straße, bis weiter nach Osten zu Cape Possession heran. Von da an beginnt dann eine Konfiguration, die kurz gegeben werden kann in den Worten: ein Teil der Küste besetzt von Papuasprachen, ein anderer Teil und die vorliegenden kleinen Inseln besetzt von austronesischen (melanesischen) Sprachen. Das ganze Innere kann mit ziemlicher Zuversicht als ausschließliches Gebiet der Papuasprachen bezeichnet werden. Außerhalb Neuguineas ergeben sich als Gebiete von Papuasprachen: 1. in den Salomoninseln: Savo und Süd-Bougainville; es ist möglich, daß nach Norden zu auch noch andere Papuasprachen entdeckt werden; 2. auf Neupommern: Baining und Sulka; es ist sehr wahrscheinlich, daß andere Papuasprachen noch im westlichen Neupommern zu finden sind; 3. da wir die Bezeichnung "Papuasprachen" rein negativ, als nichtaustronesisch, fassen, so haben wir auch noch hierhin zu ziehen die einheimischen Sprachen von Tidore und Ternate (Halmahera).

3. Allgemeine Charakterisierung und Unterschiede von den austronesischen Sprachen. Wenn man die Papuasprachen den austronesischen bzw. melanesischen Sprachen gegenüberstellt, so muß sofort betont werden, daß die Papuasprachen nicht in dem gleichen Sinne wie die letzteren, die im Wortschatz wie im Aufbau klare und zahlreiche Zusammenhänge erkennen lassen, eine Sprachfamilie darstellen. Die Bezeichnung "Papuasprachen" hat bei dem heutigen Stande der Forschung lediglich negativen Sinn und faßt alle Sprachen dieses Gebietes zusammen, die nicht austronesisch sind. Im geraden Gegensatz zu der Einheitlichkeit der austronesischen Sprachen weisen sie besonders im Wortschatz so tiefgehende Verschiedenheiten auf, daß bei dem heutigen Stande der Forschung auch bei eindringend wissenschaftlicher Untersuchung zumeist keinerlei, nicht einmal eine so entfernte Verwandtschaft wie zwischen semitischen und hamitischen oder indogermanischen Sprachen, entdeckt werden kann. Die geographische Sprachenmannigfaltigkeit ist dabei so groß, daß in Neuguinea, wo diese Sprachen in geschlossener Reihe aneinander stoßen, jedes Gebiet von ein paar Meilen im Durchmesser seine eigene von denen der anstoßenden Gebiete radikal verschiedene Sprache aufweist, so daß hier wohl für die ganze Erde der Gipfelpunkt e xtensiver und intensiver Sprachenzersplitterung erreicht ist. - Gleichwohl bieten die sämtlichen bis jetzt bekannt gewordenen Papuasprachen in ihrem grammatischen Aufbau gewisse Gemeinsamkeiten dar, durch welche sie sich, abgesehen von der radikalen Verschiedenheit des Wortschatzes, von den benachbarten austronesischen Sprachen, sogleich deutlich in ihrer Eigenart abheben. Sie seien hier kurz aufgezählt, weil sie für diese Gebiete zugleich die praktischen Handhaben bieten, bis dahin unbekannte Sprachen zu klassifizieren. - In ihren Lautverhä1tnissen sind viele Papuasprachen längst nicht so gebunden und beschränkt wie zumeist die austronesischen Sprächen. Abgesehen von den freieren An- und Auslautverhältnissen finden sich hier oft auch Laute, die in austronesischen Sprachen entweder nur äußerst selten sind oder überhaupt undenkbar wären; so gutturale Reibelaute x, y oder bilabiale Reibelaute f, dentale und labiale Affrikaten ts, bw, oder direkte palatale Frikative s oder Affrikaten c (ts). - Ein grundlegender Unterschied zwischen Papua- und austronesischen Sprachen ist gegeben in der Stellung des Genitivs: Voranstellung bei den ersteren, Nachstellung bei den letzteren. Im Zusammenhang damit steht der vorwiegend oder ausschließlich suffigierende Charakter der ersteren, der vorwiegend präfigierende Charakter der letzteren, das Vorkommen von Postpositionen oder auch Kasussuffixen bei den ersteren, von Präpositionen (oder Kasuspräfixen) bei den letzteren. Bezüglich der melanesischen Mischsprachen, welche die Voranstellung des Genitivs mit ihren Folgeerscheinungen von den Papuasprachen übernommen haben, siehe den Artikel Melanesische Sprachen. - Teilweise in Zusammenhang mit diesem grundlegenden Unterschied steht die Form des Possessivums. Keine der Papuasprachen kennt die Einteilung der Substantive in zwei Klassen, die eine (Körperteile und Verwandtschaftsgrade) mit unmittelbarer, die andere mit mittelbarer Possessivanfügung. Der Possessivausdruck selbst wird bei den Papuasprachen entweder durch einfache Voranstellung (entsprechend der Voranstellung des Genitivs beim Substantiv) des Pronomen personale oder durch eigene Possessivformen gebildet, in denen, zum Unterschied von den melanesischen Sprachen, der pronominale Teil einer Partikel nicht suffigiert, sondern präfigiert wird. Was die Numerusverhältnisse beim Personalpronomen betrifft, so weist die weit überwiegende Mehrzahl der Papuasprachen außer dem Singular und Plural nur einen Dual, aber keinen Trial auf. Während in den austronesischen Sprachen der Dual vom Plural abgeleitet ist durch Hinzufügung des Zahlwortes für "zwei", so sind in den Papuasprachen die Dualformen viel origineller: auch sind sie meistens nicht vom Plural, sondern wie der Plural selbst, vom Singular abgeleitet. Zwei andere Unterschiede von den austronesischen Sprachen sind darin gelegen, daß ziemlich viele von ihnen nicht den Unterschied von inklusiver und exklusiver Form in der 1. Pers. Plural (und Dual oder Trial) kennen, und daß andere für die 3. Pers. Singular (Dual oder Plural) zwei geschiedene Formen für männlich und weiblich aufweisen. -Beim Zahlwort herrscht in den meisten Papuasprachen in der ersten Pentade das Paarsystem, d.h. es sind Zahlwörter nur für "eins" und "zwei" vorhanden, "drei" und "vier" werden durch Zusammensetzung gebildet. Statt des Dezimalsystems herrscht überwiegend das Vigesimalsystem. - Sowohl in den Nominalverhältnissen ("Deklination") als in den Verbalverhältnissen ("Konjugation") findet sich zumeist eine bedeutend größere Reichhaltigkeit und Kompliziertheit der Formen. Das erschwert natürlich das Studium dieser Sprachen ungemein. -Nach derselben Richtung hin wirkt auch die Tatsache, daß von den hier zusammengestellten ganz allgemeinen konstitutiven Ähnlichkeiten der Papuasprachen abgesehen, das Bild einer jeden von dem der anderen in viel tiefgehenderer Weise sich unterscheidet, als das bei den austronesischen Sprachen der Fall ist, so daß man bei jeder Papuasprache sich stets wieder auf neue Bildungsweisen gefaßt halten muß. Nimmt man noch hinzu, daß jede Sprache nur ein sehr kleines Gebiet umfaßt, so daß aus äußerlich praktischen Gründen kein Antrieb vorliegt, auf ein eingehenderes Studium dieser Sprache Arbeit und Zeit zu verwenden, so sieht man leicht, mit welchen außergewöhnlichen Schwierigkeiten die Erforschung dieser Sprachen stets zu kämpfen haben wird. Bis jetzt ist denn auch die Mehrzahl derselben nur durch kurze Wörterverzeichnisse bekannt, deren Unzuverlässigkeit natürlich steigt mit der Kompliziertheit der Formen dieser Sprachen.

4. Gruppierung. Unter diesen Umständen ist es bis jetzt auch noch nicht möglich gewesen, eine auch nur halbwegs zuverlässige Gruppierung dieser Sprachen aufzustellen, sondern man mußte sich begnügen, alle einfach der Reihe nach aufzuzählen und dabei höchstens die geographische Lagerung in Betracht zu ziehen. Infolgedessen erhebt auch die folgende Gruppierung, die ich versuche, keinen Anspruch auf definitive Geltung. Sie achtet auf das Vorkommen der Unterscheidung von grammatischem Geschlecht, und es offenbart sich hier die einigermaßen überraschende Tatsache, daß alle Papuasprachen, die dasselbe aufweisen, auch die Unterscheidung von männlichem und weiblichem Geschlecht für menschliche Personen durchführen, dafür getrennte Formen in der 3. Pers. (Singular, seltener Dual und Plural) des Personalpronomens aufweisen und bei der Aufstellung eines grammatischen Geschlechts beim Substantivum einigermaßen von der Unterscheidung in männlich und weiblich ausgehen; mit einziger Ausnahme des Miriam (östliche Inseln der Torres -Straße) kennen die sämtlichen hierhin gehörigen Sprachen auch nicht den Unterschied von inklusiver und exklusiver Form in der 1. Pers. Plural des Personalpronomens (Dual). Es gehören zu dieser Gruppe in Britisch - Neuguinea das Miriam und, wie es scheint, auch das Tauata; in Deutsch - Neuguinea das Monumbo (Potsdamhafen) und das VaIman (Berlinhafen); auf Süd- Bougainville das Telei und das Nasioi; auf Neupommern das Baining. Die heimische Sprache von Tidore-Ternate hat mit dieser Gruppe die Unterscheidung von männlich und weiblich für die 8. Pers. des Personalpronomens gemeinsam. Nach den Untersuchungen von H. Pötter stellt sich heraus, daß die Mehrzahl gerade dieser Sprachen auch in bezug auf An- und Auslautverhältnisse zu den am wenigsten gebundenen gehören, wodurch sie sich den beiden ältesten Gruppen der australischen Sprachen an die Seite stellen. So haben Miriam und Tauata l-Anlaut (keinen r-Anlaut), Monumbo, Valman, Telei und Baining sowohl l-, als r-Anlaut; bei der Ternate -Tidore - Gruppe haben einige bloß l-, andere l- und r-Anlaut; nur das Nasioi hat weder r-, noch l-Anlaut, wobei indes zu beachten ist, daß es überhaupt kein l in seinem Lautbestand enthält. In bezug auf den Auslaut sind nur Tauata und Ternate - Tidore rein vokalisch, Nasioi und Valman haben auch Nasale und Liquide, alle übrigen auch Explosive im Auslaut.

Literatur: Die sämtliche Literatur über die Papuasprachen von Britisch - Neuguinea ist zu finden in: S. H. Ray, Reports of the Cambridge Anthropological Expedition to Torres Straits. Vol. III. Linguistics. Cambridge 1907. - Seitdem sind noch nachzutragen: P. V. M. Egidi MSC, Grammatik des Tauata und vergleichendes Wörterverzeichnis des Tauata, Oru- Lopiko und Fuyuge. Anthropos II (1907), 1009 - 1021. - W. M. Strong und S. H. Ray, Grammatik des Maisin (gemischt mit melanesischen Sprachen). Journal of the Anthropological Institute XLI (1911), 381 - 405. W. M. Strong, Note on the Tate Language of British New Guinea. Man. XI (1911), 178 bis 181. - P. V. M. Egidi, Grammatik des Fuyuge, in R. W. Williamson, The Mafulu. London 1912, 307 - 331. - W. M. Strong, Notizen über das Afoa und das Kovio. A. a. 0. 332 - 335. - S. H. Ray (nach Materialien von P. Egidi, Rev. Money und W. M. Strong), Vergleichendes Wörterverzeichnis des Mafulu Kambisa, Korona, Afoa und Kovio, und Bemerkungen dazu. A. a. 0. 336 - 352. - Rev. W. J. V. Saville, Grammatik und Wörterverzeichnis der Mailusprache. Journal of the Anthrop. Inst. XLIII (1912), 397 -436. - Rev. J. H. Holmes, A Preliminary Study of the Naman Language, Purari Delta, Papua. Journ. of the Anthrop. Inst. XLIII (1913), 124 - 142. - S. H. Ray, The Languages of the Papua Golf District, Papua. Zeitschr. für Kolonialsprachen. IV (1913 -1914), 20 - 67. - Die Literatur über die Papuasprachen von Deutsch-Neuguinea ist zu finden in P. W. Schmidt SVD, Die sprachlichen Verhältnisse von Deutsch - Neuguinea in Zeitschr. für afrikan., ozean. (und ostasiat.) Sprachen V, VI (1900 u. 1901). Nachzutragen sind seitdem: P. Fr. Vormann und P. W. Schmidt SVD, Nachträge zur Kenntnis des Valman. Mitt. d. Sem. f. Orient. Sprachen zu Berl. Jahrg. VIII (1905), 1. Abt. 84 - 135. - P. J. Klaffl SVD, Mitteilung über das Kavu. A. a. 0. 136 - 138. Dr. Dempwolff, Wörterverzeichnisse von Langtub, Pod-Keseraua, Ago (Zusammenhang mit Kai, Poom bei Schmidt), Panim, Nis - Nupanob - Kemba - Bawaipa Misdao - Rempin, Bunu. A. a. 0. 240 -254. - A. Hanke, Die Sprachenverhältnisse in der Astrolabebai. A. a. 0. 255 bis 262. - A. Hanke, Grammatik und Vokabularium der Bongusprache. Bd. VIII des Archiv f. d. Studium deutscher Kolonialsprachen. Berl. 1909. - P. Fr. Vormann u. P. W. Scharfenberger SVD, Grammatik und Wörterverzeichnis des Monumbo in Potsdamhafen, Deutsch - Neuguinea. Bd. I d. "Linguistischen Anthropos - Bibliothek". Wien 1914. - Neupommern: P. M. Rascher MSC, Grundregeln der Baninigsprache. Mitt. d. Sein. f. Orient. Sprachen zu Berlin. Jahrg. VII, Abt. I, 31 - 85. S. dazu P. W. Schmidt, Globus L-VI (1904) 79 - 80. - Br. H. Müller MSC, Erster Versuch einer Sulka-Grammatik. Bd. III der "Linguistischen Antkropos-Bibliothek". Wien 1915. - Salomoninseln: R. H. Codrington, Grammatik und Wörterverzeichnis des Savo in R. H. Codrington, The Melanesian Languages. Oxford 1885. 39 - 98, 559 -5 65. S. dazu P. W. Schmidt, Die sprachlichen Verhältnisse von Deutsch -Neuguinea. Separatausgabe, 120 - 123. - P. J. Grisward S. M., Notes Grammaticales sur la langue des Telei Bougainville. Anthropos V (1910), 82 - 94, 381 - 406. S. dazu P. W . Schmidt, Globus XCV (1909), 206 - 207. - P. J. Rausch S. M., Grammatik und Wörterverzeichnis des Nasioi und des Koromira. Anthropos VII (1912), 230 - 251, 463 - 497, 1014 -1048. - Holländisch - Neuguinea und Ternate -Tidore - Halmahera: P. E. Moolenburgh van Holle, Wörterverzeichnis des Sentani. Bijdragen tot de Taal, Land- en Volkenkunde van Nederlandsch Indie, 7 volgr., 5 deel (1906), 658 - 661. - J. W. van Nouhuys, Wörterverzeichnis des Pasegem (Zentral - Neuguinea, Schneegebirge). A. a. 0. Deel 66 (1911), 266 - 273. - J. X. Dumas, Wörterverzeichnis der Sprache von den Flüssen Mimika und Atoeka, Südwest- Neuguinea. A. a. 0. 8 volgr. 1. deel (1910), 116 - 127. - M. Moszkowski, Wörterverzeichnisse der Sprachen vom Zentralgebirge, vom Südfluß, des Tori, des Sidjuai, des Borumesu, des Pauwoi. Antkropos VIII (1913), 254 - 259. - A. Hueting, Iets over de Ternataansch - Halmaherasche Taalgroep. A. a. 0. 7. volgr., 6. deel (1908), 370 - 411. Enthält (370 - 371) die hauptsächlichste Literatur über diese Sprachengruppe, der nur noch folgende Arbeiten hinzuzufügen wären: M. J. van Baarda, Beknopte Spraakkunst van de Galilareesche Taal. Utrecht 1891. - H. Kern, Bijdragen etc., 5. volgr., 6. deel. -P. W Schmidt, Die sprachlichen Verhältnisse von Deutsch-Neuguinea. Separatausgabe, 133 bis 137. -A. Hueting, Verhalen en vertellingen in de Tobeloreesche taal. Bijdragen etc., 7 volge, 7 deel (1908), 1 - 318. - A. Hueting, Tobeloreesch -Hollandsch Woordenboek. s'Gravenhage 1908.

Schmidt.