Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 661

Noto, ein etwa 200 qkm großer Gau Deutsch-Ostafrikas, eine der kleinen Plateaulandschaften, die Muera (s. d.) nordöstlich, gegen Mbemkuru (s.d.) und Ozean hin, vorgelagert sind. N. erreicht 510 m Mh., seine Fläche besteht ebenso wie die der noch niedrigeren, benachbarten Likonde-Erhebungen aus Makondeschichten (s.d.) der Unterkreide. N. und Likonde sind jetzt unbewohnt, mit dichtem Buschwald zugewachsen. Literatur s. Tendaguru.

Uhlig.