Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 658

Nomaden, Bezeichnung für Hirtenvölker, die innerhalb ihres Gebietes von einer Weide zur anderen ziehen. Sie sind daher nicht seßhaft, und die einseitige Viehwirtschaft bestimmt im Verein mit ihrer dauernden Bewegung in starkem Maße ihre materielle Kultur (s. Wirtschaft der Eingeborenen).