Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 629

Netzflügler oder Neuropteren sind Insekten mit vollkommener Verwandlung und vier häutigen, oft netzartig geaderten Flügeln. Die beißenden Mundwerkzeuge sind oft verkümmert, da nur die Larven Nahrung aufnehmen. Zu den N. gehört unter anderen der Ameisenlöwe (s.d.) (s. Tafel 67/68 Abb. 18). N. kommen in allen unsern Kolonien vor; namentlich die Florfliegen, deren Larven sich von Blattläusen (s.d. 6) nähren, sind überall verbreitet.

Dahl.