Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 583

Mkalama, Ort in Deutsch-Ostafrika in der Landschaft Issansu (s.d.), liegt 1295 m ü. d. M. in einem nach N gegen die untere Wembäre (s.d.) hin geöffneten wasserreichen Kessel. Die Regenmenge von M. beträgt 521 mm (vierjähr. Mittel). M. ist Nebenstelle des Bezirksamts in Kondoa-Irangi (s. d.), hat 30 Mann Polizeitruppe. Die Landschaften, die ihr unterstehen, Iramba (s.d.), Issansu (s. d.) und die kleineren im SW bis zur Grenze von Turu, einschließlich Ussure (s. Wembäre), umfassen 12000 qkm mit schätzungsweise 98000 Menschen; die Volksdichte beträgt also etwa 8. Die Zahl der Rinder dieses Gebietes wird zu 108000 angegeben; dazu kommt etwa ebensoviel Kleinvieh. - Große Teile des Verwaltungsbereichs von M. würden sich zur Besiedelung durch Europäer eignen (s. Muansa 2).

Uhlig.