Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 556

Mikronesier (s. Tafel 28), die Eingeborenen von Mikronesien (s.d.). Dem einheitlichen Namen entspricht keine Einheit der Bevölkerung. Sie ist das Ergebnis intensiver Völkermischungen aus eingewanderten Polynesiern (s.d.) mit Indonesiern und kleinwüchsigen, kraushaarigen Volksstämmen, die auf Grund der nur noch spärlich vorhandenen Kulturelemente und der somatischen Eigentümlichkeiten einzelner Individuen anzunehmen sind; hinzu kommen melanesische Elemente. Über die Sprache der M. s. Melanesische Sprachen.

Thilenius.