Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 508

Maristen oder Gesellschaft Mariens (S. M. = Societas Mariae), katholisch religiöse Männerkongregation, 1816 in Fourrières (Lyon) entstanden. Unter anderem bezweckt sie auch die Förderung der Heidenmission. Ihre Gebiete liegen in Ozeanien. In den deutschen Kolonien versehen sie die Katholische Mission in Samoa (s. d.) und auf den Salomoninseln (s.d.). Für die Schule besteht ein Institut der Maristen-Schulbrüder, die auch auf Samoa wirken. Für die deutschen Kandidaten hat die Kongregation ein Missionshaus in Meppen (Hannover) als Sitz einer eigenen Provinz gegründet (1900). Organ: Kreuz und Charitas, Meppen. Provinzial P. Steffen.

Literatur: Die Gesellschaft Mariens. Münster 1907. - Heimbucher, Die Orden u. Kongreg. d. Kath. Kirche. Paderborn 1908, III² 339 ff. Kreuz und Charitas, Keppen, fortlaufend.

Schmidlin.