Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 507

Marienkäfer oder Coccinelliden nennt man lebhaft gefärbte Käfer (s.d.) von fast halbkugeliger Form, mit nur drei deutlichen Tarsengliedern. Sie sind nur zum kleineren Teil Pflanzenfresser. Die meisten sind dadurch nützlich, daß ihre Larven Blattläuse fressen. Nur wenige Vögel, die Kuckucke, fressen sie. Sie kommen in unsern sämtlichen Kolonien vor (vielleicht mit Ausnahme einiger der jüngeren ozeanischen Inseln).

Dahl.