Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 498

Manilakäfer oder Zigarettenkäfer nennt man einen 2-3 mm langen, in trockenem Tabak und in Zigarren (auch in unsern Kolonien) oft durch Bohren schädlich auftretenden Käfer (s.d.). Er trägt den lateinischen Namen Lasioderma serricorne und ist mit dem europäischen Kräuterdieb (Ptilinus) nahe verwandt. Man kann den Käfer und die Larve töten, indem man in einem dicht verschlossenen Raum Schwefelkohlenstoff verdunsten läßt.

Dahl.