Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 442

Laufkäfer oder Karabiden nennt man schlanke, meist behende am Boden laufende Käfer mit fünf Tarsengliedern an allen Füßen (s. Käfer). Die meisten sind nächtliche Räuber von schwarzer Farbe. Einige besitzen aber auch Goldglanz und sind dann Tagtiere. In gemäßigten Gebieten findet man sie weit zahlreicher als in den Tropen. Sie sind deshalb in unsern Kolonien, namentlich in Deutsch-Neuguinea, verhältnismäßig selten und fehlen auf manchen der ozeanischen Inseln vielleicht ganz.

Dahl.