Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 349

Kome, Insel nahe der Südküste des Victoriasees (s.d.), gehört zu Deutsch-Ostafrika. Die 138 qkm große Insel hat einigen Wald. Um ein Übergreifen der Schlafkrankheit (s.d.) nach K. zu verhindern, wurde ein bis 120 m breiter Streifen im Süden und Osten abgeholzt. Die Bewohner der Insel Maisonne und Luwondo sind z. T. hierher übersiedelt worden. So hat K. jetzt etwa 1500 Hütten, was etwa 7500 Einwohnern und der Dichte 54 entspricht. Auf K. liegt die Station Njakassassa der Weißen Väter (s.d.). (Regen s. Victoriasee.)

Uhlig.