Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 257

Kawa, ein erfrischendes, durch Gärung gewonnenes, leicht berauschendes Getränk, das sich vornehmlich die Samoaner, dann auch die Bewohner einzelner Karolinen- und anderer Südseeinseln aus den knollig verdickten Wurzeln eines Pfeffergewächses (Piper methysticum) herstellen. Früher war es üblich, die Wurzeln in der Weise vorzubereiten, daß junge Mädchen sie durchkauten und danach in ein mit Wasser gefülltes Gefäß spieen. Jetzt kommt man von dieser wenig appetitlichen Methode mehr und mehr ab. S.a. Samoa 7 e u. Tafel 30.

Volkens.