Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 36

Hängebrücken sind in den Schutzgebieten im Zuge von Straßen zur Überbrückung von Wasserläufen vielfach zur Anwendung gelangt; einerseits in ganz roher Ausführung aus Stahldraht und Lianengeflecht mit schwankendem Bohlenbelage, z.B. am Pangani, unweit der Fälle, bei der Station Njussi der Usambarabahn; andererseits aus Stahlkabeln hergestellt mit angehängter hölzerner Fahrbahn, massiven Pfeilern und Verankerung. Die Tragfähigkeit dieser Bauwerke ist in beiden Ausführungsfällen nicht immer über jeden Zweifel erhaben, zumal die bauliche Unterhaltung oftmals viel zu wünschen läßt. S.a. Brückenbau.