Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 762

Großvieh, im allgemeinen Sprachgebrauch Sammelbegriff für die größeren landwirtschaftlichen Nutztiere, wie Pferde, Maultiere, Maulesel, Esel, Rinder, Kamele. Bei Abweichungen hiervon pflegt man die einzelnen Tierarten besonders aufzuführen. So werden in Deutsch-Südwestafrika im Distrikt Maltahöhe für die Erhebung der Viehkopfsteuer zum Großvieh außer den Einhufern, Rindern, Kamelen ihres hohen Wertes wegen Strauße und Schweine gerechnet.

Neumann.